Vaterschaftstest
- warum?
- Väter
haben ein Recht darauf zu erfahren, ob sie der biologische Vater
eines Kindes sind.
- Ein
Vaterschaftstest liegt im Regelfall auch im Interesse des Kindes,
weil es ein Recht hat, Vater und Mutter zu kennen.
- Ungewissheit
kann eine Beziehung auf Dauer stark gefährden.
- Laut
einer Schätzung der "Ärztezeitung", die sich auf
deutsche und englische Statistiken bezieht, sind fünf bis zehn
Prozent aller Neugeborenen Kuckuckskinder, die einem falschen
Vater ins Nest gelegt werden. Das wären in Deutschland 35.000 bis
70.000 Kinder pro Jahr. Diese Zahlen legitimieren das Recht auf
private Herkunftsnachweise.
- Durch
eine untergeschobene Vaterschaft am Wissen der Betroffenen vorbei
wird ein Vorgang ausgelöst, der weit reichende Konsequenzen für
die Betroffenen hat.
- Eine
untergeschobene Vaterschaft ist ein tiefer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte
der Betroffenen. Daher haben die Beteiligten natürlich ein hohes
Schutzinteresse, das z.B. ein Vaterschaftstest liefern kann.
- Eine
unterschobene Vaterschaft ist ethisch bedenklich.
- Jeder
hat das Recht, Entscheidungen über Unterhaltspflicht oder
testamentarische Verfügungen auf einer zweifelsfreien Basis fällen
zu können.
- Eine
Frau, die einem Mann eine Vaterschaft unterschiebt, betrügt vier
Personen:
- das Kind
- den Vater des Kindes
- den mutmaßlichen Versorger des Kindes
- sich selbst
- Auch
Mütter und Kinder wollen wissen, wer der Erzeuger ist.
- Das
Kind ist durch nicht bekannte Erbkrankheiten gefährdet.
- Mit
dem genetischen Fingerabdruck kann sich jeder Mann schnell und
kostengünstig Sicherheit verschaffen und ohne Einschaltung eines
Gerichtes eine Einigung versuchen. Dies erspart den Partnern viel
Ärger und die Kinder werden nicht zusätzlich durch einen
Arztbesuch und die Blutabnahme belastet. Die unkomplizierte
Methode privater Abstammungsgutachten kann zu einer schnellen
Einigung in Unterhaltsfragen und damit letztlich auch zu einer
Entlastung der Gerichte führen. Mißtrauen und unbegründete
Eifersucht müssen nicht zwangsläufig zu einer gerichtlichen
Auseinandersetzung führen. Mit Privatgutachten sind Eskalationen
vermeidbar.
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Wer
denkt, ein Vaterschaftstest greife in das Sorgerecht der Mutter ein
...
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... glaubt
anscheinend, dass Kind gehöre der Mutter und die Mutter könne dem
Kind einen Vater suchen.
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... unterstützt
Lebenslügen
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... glaubt Väter
seien austauschbar
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